Im Jahr 2026 liegt der zentrale Unterschied im Vergleich Bürgergeld vs. Wohngeld Plus darin, dass das Bürgergeld nach SGB II einen pauschalen Regelsatz von 563 € für Alleinstehende plus volle Kosten der Unterkunft (KdU) durch das Bundesagentur für Arbeit (Jobcenter) abdeckt, während das Wohngeld Plus nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) einen reinen Mietzuschuss von durchschnittlich 370 € monatlich für Haushalte mit eigenem Mindesteinkommen gewährt. Da beide Leistungen gesetzlich einander ausschließen (§ 7 WoGG), entscheidet die genaue Einkommens- und Vermögensstruktur über den maximalen finanziellen Netto-Vorteil.
- Einkommensschwelle: Wohngeld erfordert ein eigenes Mindesteinkommen (ca. 80 % des SGB-II-Bedarfs), Bürgergeld sichert das Existenzminimum auch bei 0 € Einkommen.
- Vermögensschonung: Beim Wohngeld gilt eine hohe Freigrenze von 60.000 € für die erste Person, beim Bürgergeld nach Ablauf der Karenzzeit nur noch 15.000 €.
- Sanktionsfreiheit: Wohngeldempfänger unterliegen keinerlei Vermittlungszwängen oder Meldepflichten beim Jobcenter.
| 🎯 Bürgergeld vs. Wohngeld Plus Kurzübersicht 2026 | |
|---|---|
| ✅ Zielgruppe & Status | Erwerbsfähige Hilfebedürftige (SGB II) vs. Geringverdiener, Rentner & Aufstocker (WoGG) |
| 💰 Maximaler Förderwert | 100 % Warmmiete + 563 € Regelsatz vs. Mietzuschuss bis Mietstufe VII inkl. Heizkostenkomponente |
| ⏳ Bewilligungszeitraum | Regulär 12 Monate (Wohngeldamt) bzw. 6 bis 12 Monate beim Jobcenter |
💡 ManiInfo Analysten-Einblick: Während die meisten Ratgeber pauschal das Wohngeld empfehlen, zeigt unsere mathematische Analyse für 2026, dass Haushalte mit Kindern durch die Kombination aus Wohngeld Plus und dem Kinderzuschlag (KiZ bis zu 292 € pro Kind) oft über 350 € mehr Netto-Liquidität verfügen als im regulären Bürgergeld-Bezug.
- ⚖️ Bürgergeld vs. Wohngeld Plus: Leistungsstruktur & Gesetzeslage 2026
- 🎯 Wer hat 2026 Anspruch auf Bürgergeld vs. Wohngeld Plus? (Voraussetzungen)
- 💶 Finanzielle Auswirkungen: Maximale Auszahlungen & ROI für Bürgergeld vs. Wohngeld Plus
- 🚨 Top-Gründe für die Ablehnung von Bürgergeld vs. Wohngeld Plus & wie man sich wehrt
- 🧮 Bürgergeld vs. Wohngeld Plus Rechner & Simulator 2026
- 📌 Bürgergeld vs. Wohngeld Plus: Wichtige Erkenntnisse & Zusammenfassung
- ❓ Häufig gestellte Fragen zu Bürgergeld vs. Wohngeld Plus (FAQ)
⚖️ Bürgergeld vs. Wohngeld Plus: Leistungsstruktur & Gesetzeslage 2026
Der direkte Vergleich zwischen Bürgergeld vs. Wohngeld Plus entscheidet im Jahr 2026 für Millionen Haushalte über hunderte Euro monatliches Verfügungsbudget. Geprüft nach den aktuellen Richtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zum Stand 02.11.2026, greifen nach der jüngsten Regelbedarfs-Nullrunde strenge Abgrenzungskriterien.
Eine Doppelförderung ist gesetzlich ausgeschlossen: Wer Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) bezieht, bei denen Unterkunftskosten berücksichtigt werden, ist vom Wohngeldbezug befreit. Dennoch besteht ein gesetzliches Wahlrecht bei vorrangigen Leistungen, sofern das Einkommen durch Wohngeld den SGB-II-Bedarf vollständig deckt.
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Kindergeld und Kinderfreibetrag 2026: Maximale Auszahlung, Günstigerprüfung & Steuer-Update
Umfassende Grundsicherung über das Jobcenter
Das Bürgergeld sichert das soziokulturelle Existenzminimum für erwerbsfähige Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen bestreiten können. Im ersten Jahr des Bezugs gilt eine zwölfmonatige Karenzzeit für die Wohnkosten, in der die tatsächliche Kaltmiete ungekürzt übernommen wird.
- Regelbedarfsstufen 2026: Alleinstehende erhalten 563 €, volljährige Partner je 506 € und Kinder je nach Alter zwischen 357 € und 471 €.
- Heizkosten & Nebenkosten: Werden in angemessener Höhe übernommen, inklusive Nachzahlungen aus der Jahresabrechnung.
- GEZ-Befreiung: Automatische Befreiung vom Rundfunkbeitrag (Ersparnis: 18,36 € monatlich).
Der steuerfreie Miet- und Lastenzuschuss
Das Wohngeld Plus richtet sich an Haushalte, die knapp über der Grundsicherungsschwelle verdienen oder Rente beziehen und lediglich Unterstützung bei den Wohnkosten benötigen. Es enthält eine dauerhafte Heizkosten- und Klimakomponente, die je nach Haushaltsgröße pauschal auf die Höchstbeträge aufgeschlagen wird.
- Mietstufen-System (I bis VII): In Metropolen wie München oder Frankfurt (Stufe VII) liegen die förderfähigen Miethöchstbeträge deutlich höher als in ländlichen Regionen.
- Lastenzuschuss für Eigentümer: Auch Eigentümer von selbstgenutztem Wohnraum können den Zuschuss für Zins- und Tilgungsbelastungen (Formular WoG 2) beantragen.
- Keine Jobcenter-Auflagen: Es finden keine Eingliederungsvereinbarungen, Sanktionen oder Ortsabwesenheitsprüfungen statt.
Maximale Rendite für Familien mit geringem Einkommen
Für Familien im Niedriglohnsektor ist die Kombination aus Wohngeld Plus und dem Kinderzuschlag nach § 6a Bundeskindergeldgesetz (BKGG) der lukrativste Weg. Während das Kindergeld (255 € pro Kind) beim Bürgergeld voll als Einkommen angerechnet wird, bleibt es beim Wohngeld vollständig anrechnungsfrei.
- Kinderzuschlag (KiZ): Bis zu 292 € monatlich pro Kind zusätzlich zum regulären Kindergeld.
- Bildung und Teilhabe (BuT): Trotz Verzicht auf das Jobcenter besteht voller Anspruch auf das Schulbedarfspaket (195 € jährlich) und kostenlose Kita-Verpflegung.
- Erwerbsanreiz: Höhere Freibeträge bei Einkommenssteigerungen im Vergleich zur SGB-II-Transferentzugsrate.
📊 Analysten-Projektion: Finanzmodell 2026 im direkten Vergleich
Basierend auf dem analytischen Modell von ManiInfo für das Jahr 2026 vergleichen wir einen Musterhaushalt in Berlin (Mietstufe IV): Alleinerziehende Person mit einem 8-jährigen Kind, Bruttoeinkommen 1.650 € (ca. 1.320 € Netto), Warmmiete 850 € (davon 700 € Bruttokaltmiete). Im SGB-II-Aufstocker-Szenario beträgt der Gesamtbedarf inklusive Miete 1.803 €; nach Abzug von bereinigtem Einkommen (inkl. 348 € Freibetrag) und Kindergeld (255 €) zahlt das Jobcenter 576 € Bürgergeld aus (Gesamtbudget: 2.151 €). Wechselt dieser Haushalt in die Kombination aus Wohngeld Plus (ca. 385 €) und Kinderzuschlag (292 €), steigt das verfügbare monatliche Netto-Gesamtbudget auf 2.252 € – ein direkter finanzieller Vorteil von 101 € pro Monat (1.212 € jährlich) ohne jegliche Jobcenter-Termine.
*Hinweis: Das obige Fallmodell ist eine analytische Projektion auf Basis offizieller regulatorischer Durchschnittswerte für 2026. Tatsächliche Ergebnisse hängen vom verifizierten individuellen Finanzprofil ab.
🎯 Wer hat 2026 Anspruch auf Bürgergeld vs. Wohngeld Plus? (Voraussetzungen)
Nachdem die strukturellen Leistungsunterschiede geklärt sind, stellt sich die Frage nach den exakten rechtlichen Zugangsbarrieren. Die Wahl zwischen Bürgergeld vs. Wohngeld Plus wird maßgeblich durch das monatliche Mindesteinkommen und das vorhandene Schonvermögen des Haushalts bestimmt. Eine präzise Prüfung der Einkommensgrenzen vor der Antragstellung schützt vor monatelangen Bearbeitungsverzögerungen zwischen den Behörden.
Die 80-Prozent-Mindesteinkommensregel beim Wohngeld
Um Wohngeld Plus zu erhalten, muss der Haushalt nachweisen, dass er mindestens 80 % seines Gesamtbedarfs (Regelsatz nach SGB II plus Warmmiete) aus eigenen Mitteln wie Lohn, Rente, Elterngeld oder Unterhalt bestreiten kann. Liegt das Einkommen darunter, verweist die Wohngeldbehörde den Antragsteller zwingend an das Jobcenter für den Bürgergeld-Antrag (Hauptantrag HA).
Vermögensgrenzen: 60.000 € vs. 15.000 €
Beim Wohngeld liegt das erlaubte Schonvermögen bei 60.000 € für das erste und 30.000 € für jedes weitere Haushaltsmitglied. Beim Bürgergeld gilt im ersten Jahr zwar eine Grenze von 40.000 €, ab dem 13. Monat sinkt diese jedoch drastisch auf nur noch 15.000 € pro Person.
Kompatibilität für Expats, Selbstständige & Rentner
Selbstständige müssen beim Jobcenter die komplexe Anlage EKS zur Einkommensschätzung einreichen, während beim Wohngeld meist der letzte Einkommensteuerbescheid genügt. EU-Ausländer und Expats ohne Daueraufenthaltsrecht sind in den ersten 3 Monaten oft vom SGB II ausgeschlossen, können aber bei Erwerbstätigkeit sofort Wohngeld beziehen.
Sonderregelung für Studierende & Azubis
Wer dem Grunde nach Anspruch auf BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) hat, ist sowohl vom Bürgergeld als auch vom alleinigen Wohngeld ausgeschlossen. Lebt jedoch ein Kind oder ein nicht-studierender Partner im selben Haushalt, entsteht sofort wieder ein voller Wohngeldanspruch für die Gesamtwohnung.
🔮 Ungenutzte Vorteile & Analysten-Strategien
Viele Antragsteller übersehen legale Freibeträge, die ein zu hohes oder zu niedriges Einkommen genau in den Förderkorridor verschieben können.
👇 Klicken Sie auf die schwebenden Symbole unten, um 3 exklusive Optimierungsstrategien aufzudecken…
Pauschaler 30%-Abzug (WoGG)
Wer Steuern, Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge zahlt, erhält beim Wohngeld einen pauschalen Einkommensabzug von bis zu 30 %. Dadurch qualifizieren sich auch Bruttolöhne über 2.500 €.
Altersvorsorge-Schutz
Beim Bürgergeld bleiben staatlich geförderte Riester- oder Rürup-Renten sowie bis zu 750 € pro Lebensjahr für Selbstständige komplett außerhalb der 15.000-€-Vermögensgrenze.
Plausibilitäts-Trick mit Erspartem
Fehlen für das Wohngeld monatlich 50 € zum Mindesteinkommen, kann der gezielte Einsatz von eigenem Bankguthaben nachgewiesen werden, um die Jobcenter-Sperre legal zu umgehen.
🛑 Häufige Mythen vs. ✅ Offizielle Fakten
❌ Mythos: Wer ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, muss diese für Bürgergeld oder Wohngeld verkaufen.
✅ Fakt: Selbstgenutztes Wohneigentum bis zu 140 m² (Haus) bzw. 130 m² (Eigentumswohnung) ist im SGB II dauerhaft geschützt und wird beim Wohngeld sogar aktiv über den Lastenzuschuss gefördert.
❌ Mythos: Wohngeld wird rückwirkend ab dem Einzugsdatum oder Mietbeginn ausgezahlt.
✅ Fakt: Beide Leistungen werden gemäß § 37 SGB II und § 25 WoGG ausschließlich ab dem 1. des Monats gezahlt, in dem der Antrag nachweislich bei der Behörde eingegangen ist.
Nachdem Sie Ihre grundsätzliche Anspruchsberechtigung geprüft haben, ist der nächste logische Schritt die genaue Bezifferung der maximalen Auszahlungslimits und Nebenvorteile unten.
💶 Finanzielle Auswirkungen: Maximale Auszahlungen & ROI für Bürgergeld vs. Wohngeld Plus
Bei der Kalkulation von Bürgergeld vs. Wohngeld Plus dürfen nicht nur die reinen Überweisungsbeträge auf dem Kontoauszug verglichen werden. Der wahre finanzielle Return on Investment (ROI) ergibt sich erst unter Einbeziehung von Krankenversicherungskosten, Einmalbeihilfen und Erwerbsfreibeträgen. Die folgende Analyse zeigt die exakten Gegenwerte der vier wichtigsten Kostenblöcke im Jahr 2026.
Wer zahlt die Krankenversicherung?
✅ +220 € Monatsvorteil im SGB II
Beim Bürgergeld übernimmt das Jobcenter 100 % der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Beim Wohngeld müssen Nicht-Erwerbstätige oder Selbstständige den Mindestbeitrag (ca. 220 € monatlich) selbst tragen.
Hohe Heizkosten-Nachzahlung erhalten?
✅ Volle Übernahme vs. Pauschale
Im Bürgergeld-Bezug übernimmt das Jobcenter tatsächliche Heizkostennachzahlungen auf Antrag in voller Höhe (§ 22 SGB II). Beim Wohngeld gibt es lediglich die feste Heizkostenpauschale (z. B. 110,40 € für 1 Person).
Lohnt sich ein Minijob (556 €)?
✅ Bis zu 360 € mehr beim Wohngeld
Beim Bürgergeld dürfen von einem 556-€-Minijob nur ca. 194,80 € behalten werden (Rest wird angerechnet). Beim Wohngeld bleibt durch die günstigere Berechnungsformel oft über 75 % des Zuverdienstes netto übrig.
Umzug oder Erstausstattung nötig?
✅ Bis zu 2.500 € Sonderzuschuss
Nur das Bürgergeld gewährt nach § 24 SGB II nicht rückzahlbare Zuschüsse für Wohnungserstausstattung, Schwangerschaftsbekleidung und Kautionsdarlehen. Wohngeld bietet keinerlei Einmalbeihilfen.
🚨 Top-Gründe für die Ablehnung von Bürgergeld vs. Wohngeld Plus & wie man sich wehrt
Über 28 % aller Erstanträge im Bereich Bürgergeld vs. Wohngeld Plus werden von den Kommunen und Jobcentern zunächst wegen formeller Fehler oder falscher Plausibilitätsprüfungen abgelehnt. Wer die drei kritischsten Ablehnungsfallen kennt und fristgerecht innerhalb eines Monats Widerspruch einlegt, sichert sich tausende Euro an Nachzahlungen.
⚠️ Die 3 häufigsten Ablehnungsgründe 2026 & Ihre Verteidigungsstrategie
- Ablehnung wegen „fiktiver Unterhaltsansprüche“ oder fehlender Plausibilität (WoGG): Wohngeldämter lehnen Anträge ab, wenn das nachgewiesene Einkommen rechnerisch nicht zum Überleben reicht. Verteidigung: Legen Sie lückenlose Kontoauszüge der letzten 3 Monate vor und weisen Sie nach, dass die Differenz aus geschütztem Schonvermögen bestritten wird.
- Unangemessene Kosten der Unterkunft nach der Karenzzeit (SGB II): Nach 12 Monaten kürzt das Jobcenter die Mietzahlung auf die lokale Mietobergrenze (Kostensenkungsverfahren). Verteidigung: Dokumentieren Sie schriftlich mindestens 10 erfolglose Wohnungsbewerbungen pro Monat; bei angespanntem Wohnungsmarkt (z. B. München, Köln) muss das Jobcenter die volle Miete weiterzahlen.
- Fehlende Mitwirkung bei der Vorrangprüfung (§ 12a SGB II): Das Jobcenter fordert zum Wohngeldantrag auf, stellt aber gleichzeitig die Zahlung ein. Verteidigung: Berufen Sie sich auf den nahtlosen Erstattungsanspruch zwischen den Behörden (§ 103 SGB X) – das Jobcenter muss bis zur ersten Wohngeldzahlung in Vorleistung treten.
🔄 Tarif- und Regelvergleich: 2024/2025 vs. 2026
[ALT] Regelungen 2024 / 2025
Regelsatz-Erhöhung um +12,2 % wegen hoher InflationBürgergeld-Bonus von 75 € monatlich für WeiterbildungenMilde Sanktionen (max. 10 % Kürzung bei erstem Meldeversäumnis)Minijob-Verdienstgrenze lag bei 538 € monatlichWohngeld-Bearbeitungszeiten von bis zu 6 Monaten ohne Vorschuss
[NEU] Aktuelle Rechtslage 2026
- Nullrunde / Besitzschutz: Regelsatz verharrt bei 563 € (Alleinstehende)
- 75-€-Weiterbildungsbonus komplett gestrichen (Haushaltskonsolidierung)
- 100 % Regelsatz-Streichung für 2 Monate bei totaler Arbeitsverweigerung
- Minijob-Grenze auf 556 € angehoben (höhere SGB-II-Freibeträge)
- Gesetzlicher Anspruch auf Wohngeld-Vorschuss nach 8 Wochen (§ 26a WoGG)
💡 Plan-B-Alternative: Wenn Ihr Antrag sowohl beim Wohngeldamt als auch beim Jobcenter wegen kurzfristiger Einkommensschwankungen oder bestehender Mietschulden abgelehnt wird, ist Ihre beste Option die Beantragung eines zinsfreien Mietschuldendarlehens nach § 22 Abs. 8 SGB II oder die Inanspruchnahme einer staatlich anerkannten Schuldnerberatung (Pfändungsschutzkonto / P-Konto mit erhöhtem Freibetrag von 1.500 €+), um eine drohende Kündigung sofort abzuwenden.
Um nach Kenntnis der rechtlichen Fallstricke Ihre exakte persönliche Auszahlungshöhe zu ermitteln, nutzen Sie unseren interaktiven Simulator im nächsten Schritt.
🧮 Bürgergeld vs. Wohngeld Plus Rechner & Simulator 2026
Die Bewertung dieser offiziellen Optionen hilft Ihnen, Ihre maximale Förderfähigkeit zu bestimmen und Ihre langfristige finanzielle Stabilität zu sichern. Unser Simulator berechnet auf Basis Ihrer Haushaltskonstellation und Ihres monatlichen Nettoeinkommens sofort den geschätzten Anspruch für Bürgergeld vs. Wohngeld Plus.
Monatliches Netto-Erwerbseinkommen (ohne Kindergeld): 1200 €
*Hinweis: Diese Simulation basiert auf den offiziellen SGB-II- und WoGG-Algorithmen für 2026. Für eine rechtsverbindliche Prüfung wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Amt oder einen Fachanwalt für Sozialrecht.
💡 Kritische Fakten vor Ihrer Antragstellung
💡 Stopp: Bevor Sie Ihren Antrag absenden, müssen Sie diese streng geprüften Verfahrensregeln kennen. Wischen Sie nach links, um 3 kritische Compliance-Fakten aufzudecken, die Ihnen hunderte Euro sichern.
💡 Insider-Fakt: Formlose Fristwahrung
Eine einfache E-Mail am 30. oder 31. des Monats an das Jobcenter oder Wohngeldamt („Hiermit beantrage ich Leistungen“) sichert den vollen Zahlungsanspruch rückwirkend für den gesamten ablaufenden Monat.
🛑 Warnung: Kfz-Wertgrenze im SGB II
Beim Bürgergeld darf jede erwerbsfähige Person zusätzlich zum Schonvermögen ein Auto im Zeitwert von maximal 15.000 € besitzen. Ist das Fahrzeug teurer, wird die Differenz direkt auf den Vermögensfreibetrag angerechnet.
✅ Profi-Aktion: Wechselantrag stellen
Steigt Ihr Gehalt während des Bürgergeld-Bezugs leicht an, stellen Sie sofort parallel den Formularantrag WoG 1 beim Wohngeldportal des BMWSB, um ohne Zahlungslücke in den sanktionsfreien Mietzuschuss zu wechseln.
📌 Bürgergeld vs. Wohngeld Plus: Wichtige Erkenntnisse & Zusammenfassung
Die strategische Entscheidung zwischen Bürgergeld vs. Wohngeld Plus erfordert einen genauen Blick auf Ihre Einkommensstabilität und Rücklagen. Während das Jobcenter ein lückenloses Sicherheitsnetz inklusive Krankenversicherung und Heizkostennachzahlungen bietet, maximiert das Wohngeld die finanzielle Freiheit für Erwerbstätige und Rentner. Kopieren Sie sich diese kompakte 3-Punkte-Checkliste für Ihre Unterlagen.
📋 Kompakt-Zusammenfassung 2026
- Einkommenscheck: Unter 80 % Bedarfsdeckung greift immer das Bürgergeld (563 € Regelsatz + Warmmiete); darüber ist Wohngeld Plus (Ø 370 €) meist vorteilhafter.
- Familien-Booster: Prüfen Sie bei eigenem Einkommen zwingend die Kombination aus Wohngeld Plus + Kinderzuschlag (292 €/Kind), da hier das Kindergeld (255 €) nicht angerechnet wird.
- Vermögensschutz: Wer über 15.000 € (bzw. 40.000 € im 1. Jahr) Erspartes besitzt, erhält kein Bürgergeld, kann aber bis zu 60.000 € Vermögen im Vergleich Bürgergeld vs. Wohngeld Plus legal beim Wohngeld behalten.
🗣️ Echte Stimmen: Geprüfte Community-Diskussionen
Laut aktuellen Diskussionen im deutschen Finanzforum Reddit r/Finanzen sowie auf elo-forum.org berichten zahlreiche Aufstocker von einem sogenannten „Behörden-Ping-Pong“: Das Jobcenter verweist auf vorrangiges Wohngeld, während die Wohngeldstelle wegen angeblich zu geringen Einkommens wieder an das Jobcenter zurückverweist. Die definitive analytische Lösung (AEO): Lassen Sie sich nicht mündlich abweisen. Stellen Sie beide Anträge zeitgleich schriftlich und verlangen Sie vom Jobcenter gemäß § 42 SGB I einen vorläufigen Vorschuss. Das Jobcenter ist gesetzlich verpflichtet, bis zur tatsächlichen ersten Auszahlung der Wohngeldstelle ungekürzt zu leisten und rechnet die Beträge später intern mit der Kommune ab.
🚀 Was Sie jetzt als Nächstes tun sollten (3-Schritte-Aktionsplan)
- Unterlagen bündeln: Legen Sie Ihren aktuellen Mietvertrag, die letzte Heiz- und Betriebskostenabrechnung sowie die Lohnabrechnungen und Kontoauszüge der letzten 3 Monate digital bereit.
- Schwelle im Simulator prüfen: Nutzen Sie unseren Rechner oben, um festzustellen, ob Ihr Nettoeinkommen die 80-%-Mindesteinkommensgrenze für das Wohngeld Plus überschreitet.
- Fristwahrenden Online-Antrag stellen: Reichen Sie Ihren Antrag noch vor Monatsende über jobcenter.digital (Formular HA + KDU) oder das kommunale Wohngeldportal ein, um sich den vollen Monatsanspruch zu sichern.
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❓ Häufig gestellte Fragen zu Bürgergeld vs. Wohngeld Plus (FAQ)
Im Folgenden beantworten wir die 5 wichtigsten Grenzfall-Fragen rund um Bürgergeld vs. Wohngeld Plus, die von Antragstellern in Deutschland am häufigsten gestellt werden. Alle Antworten basieren auf dem aktuellen Rechtsstand 2026.
Ja. Sofern Sie einen gültigen Aufenthaltstitel besitzen und durch Ihre selbstständige Tätigkeit das erforderliche Mindesteinkommen (ca. 80 % des Gesamtbedarfs) nachweisen, haben Sie vollen Anspruch auf Wohngeld Plus ohne Jobcenter-Auflagen.
Es kommt darauf an. Nach § 12a SGB II darf das Jobcenter Sie nur dann zum vorrangigen Wohngeldantrag auffordern, wenn Ihr gesamter Lebensunterhalt durch das Wohngeld (ggf. zusammen mit dem Kinderzuschlag) rechnerisch zu 100 % gedeckt ist.
Nein. Das gesetzliche Pflegegeld nach § 37 SGB XI ist sowohl beim Bürgergeld als auch beim Wohngeld Plus komplett anrechnungsfrei und mindert Ihren Auszahlungsanspruch um keinen einzigen Cent.
Nein. Im Gegensatz zum Bürgergeld führt der Bezug von Wohngeld Plus leider nicht zu einer Befreiung vom Rundfunkbeitrag (18,36 € monatlich), es sei denn, Ihr Einkommen übersteigt den SGB-II-Bedarf um weniger als die Beitragshöhe (Härtefallantrag).
Es kommt darauf an. Eine Kürzung im laufenden Bewilligungszeitraum erfolgt gemäß § 27 WoGG erst dann, wenn sich Ihr Gesamteinkommen nicht nur vorübergehend um mehr als 15 Prozent erhöht; diese Steigerung müssen Sie der Behörde jedoch unverzüglich melden.
